Rundfunkgottesdienst in St. Stephan

Live-Übertragung in alle Welt

Das Hochamt im Rheinhessendom am Sonntag, dem 16.Oktober, um 10.00 Uhr, sollte unter Mitwirkung des Kirchenchors live vom Deutschlandfunk übertragen werden. Da aber noch einige Chormitglieder in den Herbstferien waren, konnten sie leider nicht dabei sein. So wurde ein Projekt-Chor gegründet, zu dem sich Sänger_innen des Kirchenchors, einige Gemeindemitglieder von St. Stephan, aber auch aus der Nachbargemeinde von St.Petrus Canisius und sogar eine Sängerin aus Mombach zusammengefunden hatten. Insgesamt waren es 21 motivierte Sängerinnen und Sänger, die an drei Probenabenden unter der Leitung von Frau Bitsch-Molitor gemeinsam die Lieder einstudierten.

Am Samstag war die Vorabendmesse als Generalprobe vorgesehen und große Ereignisse warfen ihre Schatten bereits voraus, denn vor der Kirche stand ein unübersehbarer Aufnahmewagen des Deutschlandfunks. In der Kirche wurden schon Kabel verlegt, Mikrophone aufgestellt und Anweisungen gegeben. Ein letztes Einsingen, dann zeigten rote Lämpchen an, dass es los ging und man "auf Sendung" war. Nach dem Gottesdienst setzten sich die Verantwortlichen zusammen und besprachen, wo eventuell noch gekürzt oder nachgebessert werden müsse, denn die Übertragung sollte nicht länger als genau eine Stunde dauern - wir waren drei Minuten zu lang. Am Sonntag war es dann endlich soweit – der Chor, Frau Bitsch-Molitor, die wieder einmal als Organistin und als Dirigentin fungierte, und auch Sophie Roth, die einige Lieder auf ihrer Flöte begleitete, waren pünktlich erschienen. Für alle wurde es nun ernst: Noch einmal einsingen, die Flöte ausprobieren, die Notenblätter zurecht legen, damit keine unnötigen Papiergeräusche in der Live-Sendung zu hören sind und dann…dann leuchteten wieder die schon bekannten roten Lampen auf, Frau Bitsch-Molitor ließ die Orgel erklingen und der Gottesdienst begann. Auch diesmal klappte alles richtig gut und so zeigte sich Pfarrer Hans-Peter Weindorf dann auch im Anschluss sehr zufrieden und dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Und der Chor bedankt sich bei Frau Bitsch-Molitor, die es in so kurzer Zeit mit viel Geduld geschafft hat, dass prima Töne ihren Weg aus den Kehlen der Chormitglieder heraus finden konnten ... (CM)